geschichtliches

die aparten existieren als freie Gruppe unter diesem Namen seit 1997. Sie entwickelte sich aus dem Grundkurs „Dramatisches Gestalten“ des Hermann-Kesten-Kollegs Nürnberg. Vier der Ur-Spieler sind noch gemeinsam auf der Bühne.

„die aparten“ warum? Und wer ist eigentlich Kleki-Petra?

Das Lexikon meint zum ersten Thema:
apart /lat.fr/: 1. in ausgefallener, ungewöhnlicher Weise ansprechend, anziehend-schön. 2. gesondert, getrennt / -> à part; „beiseite sprechen“/: Kunstgriff in der Dramentechnik, eine Art lautes Denken, durch das eine Bühnenfigur /kritische/ Gedanken zum Bühnengeschehen dem Publikum mitteilt.
(aus: DUDEN, Band 5, 1990)

Zunächst nannte sich die Gruppe „Kleki-Petra und die aparten“ – eine Homage an den berühmten Kleki-Petra und an eines unserer ersten Projekte: die Arbeit an „Winnetou“, die wir 1997 begannen.

Der berühmte Kleki-Petra?

In Horst Wendtlandts legendärer Verfilmung des Karl Mey Klassikers „Winnetou“ von 1963 prägte sich dieser Herr, überzeugend gespielt von Hrvoje Svob, für immer in unser Gedächtnis mit den Worten:

„Ich bin der Deutschlehrer Winnetous“.

Der skurrile Humor war also damals schon in der Gruppe festgeschrieben – und Kleki-Petra stand Pate für unsere Arbeit auf der Bühne:

»Ah, Kleki-Petra, der berühmte Schulmeister der Apachen! Schade, daß Ihr buckelig seid; es muß Euch da außerordentlich schwer werden, von den roten Bengels nicht ausgelacht zu werden.«

»O, das tut nichts, Sir. Ich bin es gewohnt, von Bengels verlacht zu werden, denn vernünftige Leute tun das nicht. Und nun ich weiß, wer Ihr seid und was Ihr hier treibt, kann ich Euch auch sagen, wer meine Begleiter sind. Es wird am besten sein, ich zeige sie Euch.«
aus: Winnetou I, D 1963

Um längeren Erklärungen aus dem Weg zu gehen, wich Kleki-Petra in den Hintergrund und die Gruppe nannte sich fortan schlicht und einfach „die aparten“

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